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Portugiesischer Chefermittler abgesetzt |
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Written by News Editor
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Wednesday, 03 October 2007 |
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Beirut
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Der portugiesische Chefermittler im Fall der verschwundenen Madeleine abgesetzt worden. Grund dafür war seine Kritik an den britischen Kollegen.
Eine offizielle Begründung für die Abberufung wurde nicht genannt. Goncalo Amaral hatte einer Zeitung gesagt, die britischen Ermittler untersuchten nur, was den Eltern des Mädchens in den Kram passe. «Sie haben vergessen, dass das Ehepaar in dem Fall verdächtig ist», sagte Amaral gestern Abend.
Die McCanns reagierten zurückhaltend auf die Abberufung und beteuerten durch einen Sprecher ihre Bereitschaft, mit den portugiesischen Behörden zusammenzuarbeiten. Ein Sprecher der zuständigen Polizei in Leicestershire erklärte, man werde die portugiesischen Behörden bei ihren Ermittlungen weiter unterstützen. Ein portugiesischer Anwalt der McCanns, Carlos Pinto Abreu, warf Amaral in einem Radiointerview Geschmacklosigkeit vor. Seine Kommentare seien nicht hilfreich für die Ermittlungen.
Madeleine «Maddie» McCann war am 3. Mai kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus einem Zimmer in einer Ferienanlage in Praia da Luz verschwunden. Ihre Eltern, Gerry und Kate McCann, hatten erklärt, sie hätten das Mädchen nach einem Restaurantbesuch am Abend nicht mehr in der Ferienwohnung aufgefunden.
Die portugiesische Polizei hat die Eltern im September zu Verdächtigen erklärt. Zwei Tage darauf reisten die McCanns aus Portugal ab. Sie hatten zuvor mit einer enormen Medienkampagne weltweit Aufsehen erregt.
(ret/sda/ap) |
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Last Updated ( Wednesday, 03 October 2007 )
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