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Georgien: Präsident Saakaschwili wehrt sich gegen Vorwürfe |
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Written by News Editor
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Saturday, 29 September 2007 |
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Beirut
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Moskau/Tiflis. SDA/DPA/baz. Der georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach den Massenprotesten vor dem Parlament in Tiflis vorzeitig von einer Auslandsreise in sein Land zurückgekehrt.
Er reagierte am Samstag erstmals auf die umstrittene Verhaftung seines früheren Weggefährten, des ehemaligen Verteidigungsministers Irakli Okruaschwili, wie russische Medien aus Tiflis berichteten. Mehr als 10 000 Anhänger oppositioneller Gruppen hatten am Freitag die Freilassung Okruaschwilis gefordert.
Der Politiker war am Donnerstag überraschend verhaftet worden, nachdem er bei der Präsentation seiner neuen Partei dem Staatschef Versagen und eine Reihe von Straftaten vorgeworfen hatte.
«Okruaschwili und jeder andere weiss sehr genau, dass alles, was über mich und die Führung des Landes gesagt wird, eine schamlose Lüge ist», sagte Saakaschwili nach Angaben der Agentur Interfax.
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Persönliche Bereicherung
Das frühere Regierungsmitglied hatte dem Präsidenten unter anderem vorgeworfen, sich persönlich bereichert und den Mord an einem einflussreichen Geschäftsmann geplant zu haben.
Die georgische Generalstaatsanwaltschaft beschuldigte Okruaschwili, als Regierungsmitglied in zahlreiche Korruptionsaffären verwickelt gewesen zu sein. «Der Kampf gegen Korruption ist meine Lebensaufgabe», betonte Saakaschwili am Samstag.
Ausserdem wurden dem Verhafteten Erpressung, Geldwäsche und Amtsmissbrauch zur Last gelegt. Okruschwili sprach von einer politischen Kampagne gegen ihn.
Offener Machtkampf
Beobachter sahen in den gegenseitigen Vorwürfen einen offenen Machtkampf zwischen den beiden Politikern vor den im nächsten Jahr geplanten Wahlen.
Okruaschwili galt nach der Rosenrevolution von 2003 als einer der engsten Verbündeten von Saakaschwili, 2004 wurde er Verteidigungsminister. 2006 wurde er in das Amt des Wirtschaftsministers berufen, das er allerdings nach einer Woche wieder aufgab. |