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Iran und Venezuela rücken noch enger zusammen |
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Written by News Editor
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Friday, 28 September 2007 |


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Venezuelas Präsident Chavez hat Irans Staatschef Ahmadinedschad als «großen Kämpfer gegen den Imperalismus» gelobt. Die beiden schlossen in jüngster Zeit fast 170 Kooperationsverträge.
Venezuela und Iran haben eine noch engere Zusammenarbeit vereinbart und dem «Imperialismus» den Kampf angesagt. Beim dritten Staatsbesuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in Venezuela innerhalb von gut einem Jahr wurden am späten Donnerstagabend (Ortszeit) Abkommen über Zusammenarbeit im Bereich der Petrochemie und der Produktion von Autoteilen unterzeichnet.
Venezuelas Präsident Hugo Chávez bezeichnete den Gast aus dem Iran beim Treffen im Regierungspalast in der Haupstadt Caracas als «großen Kämpfer gegen den Imperialismus und für den Frieden».
Ahmadinedschad sprach seinerseits vom «Ende einer Epoche der Ausbeutung und des Imperialismus» sowie von «sicheren Zeichen eines Aufwachens und einer Revolution, die sich bei verschiedenen Völkern der Welt vereinen». Durch ihre Zusammenarbeit bündelten die Völker Venezuelas und des Irans ihre Macht. Der iranische Präsident hatte aus New York kommend von Venezuela aus auch kurz den linksgerichteten bolivianischen Staatschef Evo Morales besucht.
Venezuela und der Iran haben in der jüngsten Zeit nicht weniger als 164 Kooperations-Verträge unter anderem zur Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Industrie, Handel und Wohnungsbau unterzeichnet. Die Präsidenten beschlossen erst Anfang des Jahres außerdem, die Schaffung eines Fonds in Höhe von zwei Milliarden Dollar zu beschleunigen, mit dem Länder unterstützt werden sollen, die sich vom «Joch des Imperialismus» befreien wollen. Beide Länder sind auch Partner in der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). (dpa) |