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«Stärkere UNO für eine bessere Welt» |
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Written by News Editor
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Wednesday, 26 September 2007 |


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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat gestern erstmals in seiner Amtszeit die Vollversammlung eröffnet. «Notwendig sei ein Klima des Wandels. Die Veränderungen der Welt erfordern eine stärkere UNO. Wir müssen weniger Wert auf die Rhetorik und mehr Wert auf die Ergebnisse legen», sagte Ban gestern in seiner Eröffnungsrede.
Das Motto müsse sein: «Stärkere UNO für eine bessere Welt.» Die Weltorganisation müsse schneller und flexibler werden und bei Krisen auch schon präventiv eingreifen. Mit den Konflikten in Darfur, Nahost, Irak und Afghanistan sowie dem Klimawandel stehe die UNO vor den grössten Herausforderungen ihrer Geschichte, sagte er.
US-Präsident George W. Bush rief in seiner Rede zur Unterstützung der Palästinenserregierung von Präsident Abbas auf. Die Palästinenser hätten mit Abbas eine Führung, die versuche, zivile Strukturen aufzubauen und den Terrorismus zu bekämpfen, sagte Bush. Die Welt solle ihnen deshalb Rückhalt geben, damit eine Lösung von zwei Staaten erreicht werden könne, die friedlich und sicher nebeneinander leben.
Der französische Präsident Sarkozy hat mit einem Aufruf zu einer neuen Weltordnung viel Applaus geerntet. Es könne nicht sein, dass ein grosser Teil der Menschheit auch im 21. Jahrhundert noch unter Unrecht, Armut, Hunger, Mangel an Wasser, Energie und Bildung leiden müsse. Die UNO müsse dafür sorgen, dass «Profite, Gewinne aus Bodenschätzen, Rohmaterialien und neue Technologien gerechter verteilt werden». Die UNO sollte Korruption bekämpfen und sich dafür einsetzen, dass der Kapitalismus mehr von moralischen Prinzipien geleitet werde als bisher. «Es muss sich etwas ändern.»
Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel bekräftigte ihrerseits das Interesse Deutschlands an einem Sitz im UNO-Sicherheitsrat. «Deutschland ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen», sagte Merkel. Sie verwies darauf, dass bereits seit 24 Jahren über eine Reform des Sicherheitsrats geredet werde: «Da muss jetzt etwas getan werden.» (ap/dpa) |