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Al Qaeda droht mit neuer Offensive im Irak |
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Written by News Editor
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Saturday, 15 September 2007 |
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Beirut
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Nach dem Mord an einem sunnitischen Scheich droht das Terrornetzwerk Al Qaeda mit weiterer Gewalt im Irak. Auf den Zeichner schwedischer Mohammed-Karikaturen wurde zudem ein Kopfgeld ausgesetzt.
Al Qaeda hat im Irak die Ermordung weiterer sunnitischer Stammesführer angekündigt. Wer mit den USA oder der irakischen Regierung kooperiere, werde getötet, hieß es in einer einer im Internet veröffentlichten Erklärung.
Zugleich bekannte sich die Organisation zum Attentat auf den sunnitischen Clanchef Abdul Sattar Abu Rischa. Abu Rischa hatte im Kampf gegen die Extremisten mit den USA zusammengearbeitet und war am Donnerstag ermordet worden.
Der Führer von Al Qaeda im Irak, Abu Omar al Baghdadi, kündigte am Samstag eine neue Offensive anlässlich des Fastenmonats Ramadan an. «Heute sind wir Zeuge des Irrtums der westlichen Zivilisation und des Wiedererstarkens des islamischen Riesen», erklärte Baghdadi.
Die Extremisten setzten zudem ein Kopfgeld auf den schwedischen Karikaturisten Lars Vilks sowie den Chefredakteur der Zeitung «Nerikes Allehanda» aus. Diese hatte im August eine Zeichnung von Vilks abgedruckt, die den Kopf Mohammeds auf einem Hundekörper zeigt.
Wer Vilks töte, könne mit einer Belohnung von bis zu 150.000 Dollar rechnen, versprach Baghdadi. Die Abschrift einer entsprechenden Tonaufnahme wurde am Samstag auf einschlägigen Websites im Internet veröffentlicht. (AP) |