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Kritik an Bushs Irakplänen PDF Print E-mail

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Written by News Editor   
Friday, 14 September 2007
Mit heftiger Kritik haben die US-Demokraten auf die künftige Strategie des Präsidenten reagiert. Aus gutem Grund: Wenn Bush seine Pläne verwirklicht, müssten sie sich im Fall ihres Wahlsiegs am Ende selbst mit dem Irak-Problem herumschlagen. Die Fernsehansprache des amerikanischen Präsidenten George W. Bush zur weiteren Strategie der Amerikaner im Irak ist von den US-Demokraten heftig kritisiert worden. Bush habe einen "Status-quo"-Plan vorgestellt, erklärte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Seine angekündigte langfristige Beziehung zur Regierung in Bagdad sei darauf gegründet, "unsere Soldaten für mindestens zehn Jahre mitten in einem tödlichen Bürgerkrieg zu lassen". Bush hatte am Freitagmorgen (MEZ) angekündigt, die US-Truppen im Irak schrittweise auf 130.000 Mann zu reduzieren. Zugleich hatte sich der Präsident jedoch für eine langfristige Unterstützung der Regierung in Bagdad ausgesprochen und damit den Zorn der Demokraten auf sich gezogen. Politische Beobachter verweisen darauf, dass in diesem Fall Bushs Nachfolger die Truppen heimholen müsste - ohne als Verlierer dazustehen. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama kritisierte denn auch, dass die USA mit diesen Plänen wieder da ständen, wo sie schon im Juni 2006 gewesen seien. Allerdings sei diese Situation mit "zusätzlichen 30.000 Soldaten (im Irak) und einem enormen Opfer" herbeigeführt worden. "Wir haben politisch keinen Fortschritt erzielt", sagte Obama. Seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton sagte, Bush habe den Menschen versprochen, dass in einem Jahr die gleiche Zahl von Soldaten im Irak stationiert sein werde wie bereits vor einem Jahr. "Das ist einfach zu wenig und zu spät." Auch der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, erklärte, nach fast fünf Jahren habe Bush nur das verkündet, was bereits die ganze Zeit zu hören sei. "Es ist weder ein Fortschritt, noch ist es die Strategie für Erfolg, die unsere Truppen verdienen", sagte Reid. Bush will bis Weihnachten die ersten 5700 Soldaten nach Hause holen. Nachdem er die Truppen Anfang des Jahres um 30.000 Mann aufstocken ließ, sind derzeit fast 170.000 US-Soldaten im Irak stationiert, mehr als jemals zuvor seit Kriegsbeginn. (AFP/dpa/Reuters)
 



 

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