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Irak begrüßt den Bericht des Generals |
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Written by News Editor
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Tuesday, 11 September 2007 |
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Beirut
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Der Lagebericht des US-Oberbefehlshabers im Irak, General David Petraeus, ist von der irakischen Regierung positiv aufgenommen worden. Zugleich stellt sich das Land darauf ein, dass sich die US-Soldaten künftig seltener an Kampfhandlungen beteiligen.
Die irakische Regierung hat am Dienstag den Bericht des US-Oberbefehlshabers im Irak, General David Petraeus, wohlwollend aufgenommen.
Der Nationale Sicherheitsberater Iraks, Mowaffak al-Rubaie, sagte: "Wir schätzen es sehr hoch ein, welche Opfer unsere Freunde in der Koalition gebracht haben, die den Weg zu mehr Sicherheit und zum Sieg im Irak freigemacht haben."
Darüber hinaus bereitet sich die irakische Regierung nach Angaben des Nationalen Sicherheitsberaters auf eine kurzfristige Truppenreduzierung der USA vor. Al-Rubaie erklärte, sein Land stelle sich auf eine geringere US-Beteiligung an den Kampfhandlungen ein.
US-General Petraeus hatte in einer Anhörung im Repräsentantenhaus am Montagabend angekündigt, dass er bis zum Frühjahr 2008 den Kampf gegen Aufständische und Terrorgruppen mit etwa 160.000 Soldaten fortsetzen will.
Dann solle die Anzahl der Truppen "bis Sommer nächsten Jahres" auf 130.000 reduziert werden. Danach werde es eine weitere Verringerung geben.
Allerdings lehnte er es ab, konkrete Zahlen und Termine zu nennen. Bis Ende dieses Monats sollen 2000 Marine-Infanteristen in die USA zurückkehren. Als Geste an Kriegsskeptiker will das Weiße Haus im Dezember weitere 4000 US-Soldaten abziehen.
Der Kommandeur sagte, "die Sicherheitslage im Irak wird besser". Die zu Jahresbeginn von Präsident George W. Bush angeordnete Truppenverstärkung um 30.000 Soldaten und eine gezielte Strategie zur Bekämpfung aufständischer Gruppen zeige Wirkung. Vor allem im Großraum Bagdad sei die religiöse Gewalt deutlich gesunken, in mehreren sunnitischen Provinzen würden ehemalige Rebellen inzwischen an der Seite amerikanischer Soldaten gegen Al-Qaida-Verbände kämpfen.
Frustrierter Botschafter
Petraeus nannte Statistiken, die einen Rückgang der Gewalt etwa auf das Niveau in der ersten Jahreshälfte 2006 belegten. Ryan Crocker, der US-Botschafter in Bagdad, räumte jedoch in seiner Anhörung ein, dass die irakische Regierung den Spielraum gewachsener Stabilität nicht für eine Versöhnung des Landes nutzt. "Ich bin jeden Tag frustriert, den ich im Irak verbringe", sagte er. Crocker mahnte aber auch zur Geduld, es gebe "ernsthafte Bemühungen" für Kompromisse in Bagdad.
Die Anhörung war der Auftakt einer Debatte um den US-Einsatz im Irak, der seit März 2003 fast 3800 US-Soldaten das Leben gekostet hat. Bush will seine Strategie noch diese Woche erläutern. Er muss fürchten, dass auch einige moderate Republikaner sich gegen den Kriegseinsatz wenden. |