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Zivile Experten für Südsudan |
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Written by News Editor
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Thursday, 06 September 2007 |
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Beirut
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Mit dem Einsatz von zivilen Experten will Schweiz einen Beitrag zur Friedensföderung im Südsudan beitragen. Der Einsatz wird zwar von Experten aus dem VBS durchgeführt. Militärische Züge trage er aber nicht, heisst es aus Bern.
(sda) Die Schweiz unterstützt den Friedensprozess und den Aufbau staatlicher Strukturen im Südsudan mit zivilen Experten aus dem Verteidigungsdepartement (VBS). Der Bundesrat hat am Mittwoch diesen Einsatz gutgeheissen.
Nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens für die Nuba-Berge auf dem Bürgenstock im Jahr 2002 schlossen 2005 die Zentralregierung in Khartum und die südsudanesische Regierung in Juba ein Friedensabkommen ab. Wie das VBS und das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilten, hat eine südsudanesische Delegation mit der Schweiz Kontakt aufgenommen und sich nach einer Unterstützung beim Aufbau des Staatswesens erkundigt. Abklärungen vor Ort ergaben, dass die Schweiz mit Expertenwissen helfen kann.
Maximal drei Personen
Es ist vorgesehen, dass ein Team von maximal drei Personen aus dem VBS ständig im Südsudan präsent ist, das mit Experten nach Bedarf verstärkt wird. Themen sind humanitäres und Kriegsvölkerrecht, demokratische Kontrolle der Streitkräfte, Disziplinarstrafrecht, Sanitätsausbildung, Logistik, Administration und Kommunikation.
Die Experten stammen zwar aus dem VBS oder sind Milizangehörige. Ihre Tätigkeit findet aber nicht in einem militärischen Rahmen statt und hat auch keinen eigentlichen militärischen Charakter. Sie arbeiten in Zivil. Ihr Engagement ist mit Khartum, der Führung des teilautonomen Südsudans, der Uno-Mission UNMIS und dem IKRK abgesprochen. |