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Howard steht im Irak fest zu Präsident Bush |
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Written by News Editor
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Thursday, 06 September 2007 |
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Beirut
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Trotz aller Proteste im eigenen Land beharrt der australische Regierungschef Howard auf die Präsenz seiner Truppen im Irak. Dabei sind die Ergebnisse des Krieges dort vernichtend, wie der US-Rechnungshof herausfand.
Australien wird seine rund 1600 Soldaten im Irak in absehbarer Zukunft nicht abziehen. «Unser Engagement im Irak bleibt - dies ist nicht der Zeitpunkt, um über eine Reduzierung der Truppen nachzudenken», sagte Ministerpräsident John Howard am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident George W. Bush.
Der australische Regierungschef zählt zu den wenigen noch verbliebenen Gefolgsleuten von Bush in der Irak-Politik. Bush nimmt derzeit an dem Apec-Gipfel in Australien teil. Der Präsident sagte, wenn er nicht an einen Erfolg des US-Einsatzes im Irak glauben würden, «hätte ich unsere Truppen nicht dort». Es sei wichtig, im Irak zu bleiben und den Menschen zu helfen, meinte Bush.
Kaum Ziele im Irak erreicht
Australien hat als einer der engsten Verbündeten der USA an dem Angriff auf den Irak vor vier Jahren teilgenommen. In der australischen Bevölkerung ist der Einsatz allerdings unpopulär. Howard muss sich noch in diesem Jahr den Wählern stellen. In Umfragen liegt er jedoch weit hinter dem Labor-Führer Kevin Rudd, der bei einem Wahlsieg einen Truppenabzug angekündigt hat.
Zuvor hatte der US-Rechnungshof der Irak-Politik von Bush ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Dem Prüfbericht zufolge wurden die meisten militärischen und politischen Ziele nicht erreicht. Nach wie vor sei die Gewalt nicht eingedämmt worden. Es könne von einer wirklichen Befriedung weiter Teile des Iraks nicht gesprochen werden. Zudem gebe es kaum Fortschritte bei der politischen Aussöhnung der verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen.
Zum Apec-Gipfeltreffen der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinde werden am Wochenende neben Bush auch die Präsidenten Chinas und Russlands, Hu Jintao und Wladimir Putin, erwartet. Auch der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe wird teilnehmen. (nz/AP/dpa) |