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Nach Ylenia wird noch immer gesucht |
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Written by News Editor
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Friday, 31 August 2007 |
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Beirut
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Die Polizei und die Armee durchkämmen nach wie vor den Bischofszellerwald nach der verschwundenen Ylenia. Heute Abend sucht das deutsche Fernsehen nach Augenzeugen.
An der seit Dienstag andauernden Suchaktion im Bischofszellerwald sind 20 Polizisten der St. Galler Kantonspolizei und 50 Angehörige der Armee beteiligt. Bisher war die Suche jedoch erfolglos.
Heute Abend berichtet die Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» über den Fall Ylenia. Laut Mediensprecher Roland Koster erhofft sich die Polizei von der Sendung neue Hinweise von Touristen. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, wird eine Belohnung von rund 21’000 Franken ausgesetzt. Wer das Geld zur Verfügung stellt, gibt die Innerrhoder Kantonspolizei nicht bekannt.
Private Suchaktion am Sonntag
Die Betroffenheit in der Ostschweiz über das Verschwinden des fünfeinhalbjährigen Mädchens ist aussergewöhnlich gross. Für den Sonntag haben Privatpersonen eine Suchaktion im Billwilerwald bei Oberbüren angekündigt. Die Polizei weiss von der Aktion, hält sie wegen des topografisch schwierigen Geländes aber nicht für ungefährlich.
In der Nähe des Billwilerwalds wurden am 1. August der Rucksack, der Velohelm und das Kickboard von Ylenia gefunden. Im Rucksack befanden sich sämtliche Kleider des blonden Mädchens. An den Sachen des Kinds hat die Polizei DNA-Spuren des 67-jährigen Auslandschweizers Urs Hans von Aesch festgestellt. Er gilt als der mutmassliche Kidnapper.
Die Leiche des Mannes, der seit 1990 zusammen mit seiner Frau in Benimantell in Spanien lebte und zuvor im Thurgau daheim gewesen war, wurde ebenfalls im Billwilerwald gefunden. Er hatte sich mit einem Schuss in den Kopf das Leben genommen. Zuvor hatte er einen Mann angeschossen.
(mow/sda) |