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Uno will Irak stärker unterstützen |
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Written by News Editor
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Saturday, 11 August 2007 |
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Beirut
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Alle 15 Mitglieder stimmten trotz der anhaltend schlechten Sicherheitslage für eine entsprechende Resolution. «Die Uno ist fest entschlossen, dem Irak zu helfen», sagte Generalsekretär Ban Ki-moon heute nach der Abstimmung des Sicherheitsrats. Sie wolle die Versöhnungsbemühungen der irakischen Regierung unterstützen und sich humanitär und im Bereich der Menschenrechte betätigen.
Die von Grossbritannien und den USA eingebrachte Resolution sieht die Verlängerung der Irak-Mission der Uno um ein Jahr vor. Das bisherige Mandat endet heute. Die Uno plant zudem die Entsendung eines Sonderbeauftragten, der die irakische Regierung im Rahmen der Mission in Fragen der Politik, der Wirtschaft und der Justiz sowie bei Wahlen beraten soll. Bisher hatte sich die Uno vor allem auf die Hilfe bei Wahlen und auf die Überwachung der Menschenrechte konzentriert.
Die Abstimmung war ursprünglich bereits für gestern geplant gewesen. Laut Diplomaten wurde sie aber wegen Feinabstimmungen mit der irakischen Regierung verschoben. Da sich der irakische Präsident Nouri al-Maliki im Iran aufgehalten habe, hätten sich die Beratungen verzögert, sagte der amerikanische Uno-Botschafter Zalmay Khalilzad.
Der Uno-Sicherheitsrat hatte die Uno-Mission im Irak im August 2003 beschlossen. Noch im selben Monat wurde bei einem Anschlag auf das Uno-Gebäude in Bagdad unter anderem der damalige Sondergesandte Sergio Vieira de Mello getötet. Darauf zog die Uno den Grossteil ihres Personals wieder aus dem Land ab.
Derzeit dürfen sich maximal 65 Uno-Mitarbeiter dauerhaft im Irak aufhalten. Die Zahl könnte sich mit der Verlängerung des Mandats im Oktober auf 95 erhöhen. Die Gewerkschaft der Uno-Mitarbeiter äusserte Sicherheitsbedenken gegen die Ausweitung der Mission.
(mow/sda) |