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G8: Ermittlungen gegen Zivilpolizisten eingestellt |
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Written by News Editor
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Thursday, 09 August 2007 |
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Beirut
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Zwei Monate nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm hat die Staatsanwaltschaft Rostock die Ermittlungen gegen einen in die Reihen der Gegendemonstranten eingeschleusten Zivilpolizisten eingestellt. Der Mann war verdächtigt worden, bei einer Blockade am Sicherheitszaun um Heiligendamm einen Stein gegen uniformierte Beamte geworfen zu haben.
Unbestätigten Angaben zufolge soll er auch dazu aufgefordert haben, die Polizei anzugreifen. Wie Oberstaatsanwalt Peter Lückemann am Donnerstag auf Anfrage berichtete, wurden die Ermittlungen mangels Anfangsverdachts eingestellt. Es habe sich trotz mehrerer Aufrufe kein Zeuge gemeldet, der die Vorwürfe bestätigte.
Die Vorwürfe gegen den Zivilpolizisten hatten während des Gipfels viel Aufregung ausgelöst. Zunächst hatte die G8-Polizeieinheit Kavala bestritten, dass sich ein Zivilpolizist unter die Demonstranten gemischt habe. Später musste sie einräumen, dass sich er nicht der einzige war. Bei seiner Enttarnung wurde der Zivilpolizist nach Beobachtung eines dpa-Korrespondenten von Demonstranten geschlagen, bevor ihn ein anwaltlicher Notdienst in Sicherheit brachte. |