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Chronologie der Ereignisse im Fall Ylenia | Chronologie der Ereignisse im Fall Ylenia |
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| Written by News Editor | |
| Monday, 06 August 2007 | |
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Seit Tagen nimmt die Schweiz Anteil am Schicksal der vermissten Ylenia aus Appenzell. Die fieberhafte Suche nach der Fünfeinhalbjährigen blieb bisher ohne Erfolg.
Nachfolgend eine Chronologie der Ereignisse seit dem Verschwinden Ylenias am vergangenen Dienstag: Dienstag, 31. Juli: Ylenia wird nach dem Verlassen des Hallenbades in Appenzell etwa um 10 Uhr letztmals gesehen. Auf Grund der Vermisstenanzeige der Mutter leiten Polizei und Feuerwehr eine Suchaktion ein. Um die Mittagszeit wird im Bürerwald bei Oberbüren (SG) ein 46-jähriger Mann angeschossen – von Urs Hans Von Aesch, wie sich später herausstellt. Die Tatwaffe bleibt vorerst verschwunden. Gegen Abend wird im Billwilerwald in der Gemeinde Oberbüren Von Aeschs weisser Kastenwagen der Marke Renault mit spanischen Kennzeichen entdeckt. In der Nähe werden Ylenias Rucksack, Velohelm und Kickboard gefunden. Mittwoch, 1. August: Ein Polizeihund spürt am Morgen in der Nähe des Kastenwagens Von Aeschs Leiche auf. Er hatte sich mit einem Kopfschuss umgebracht. Die Schusswaffe wird neben ihm gefunden. Donnerstag, 2. August: Die Kantonspolizeien von St. Gallen und beider Appenzell führen ihre Suche wie die Tage zuvor im Raum Oberbüren und in Appenzell weiter. Neben Hunden und Tauchern wird auch ein Armeehelikopter eingesetzt. Von Ylenia fehlt weiterhin jede Spur. Freitag, 3. August: Die Soko Rebecca, die nationale Zentralstelle für die Fahndung nach vermissten Kindern, und die spanische Polizei werden eingeschaltet. Letztere ermittelt an Von Aeschs Wohnort. Gleichentags wird bekannt, dass Von Aesch, der seit seinem Wegzug aus dem Kanton Thurgau 1990 in Spanien lebte, vor einigen Wochen in die Schweiz reiste und sich in der Ostschweiz offenbar nach Räumlichkeiten, Wohnungen oder Häusern umsah. Samstag, 4. August: Der von Von Aesch angeschossene 46-Jährige kann das Spital verlassen. In Appenzell bleibt eine zweite Feinsuche erneut ohne Ergebnis. Zum weissen Renault-Kastenwagen gibt es neue Hinweise aus der Bevölkerung. Sonntag, 5. August: Bei Oberbüren durchkämmen erneut 80 Angehörige von Polizei und Feuerwehr Waldstücke, Flussläufe und unwegsames Gelände. Die Hinweise auf Von Aeschs Kastenwagen ergeben nichts. Montag, 6. August: Bei der Suche nach Ylenia erhalten die bisher beteiligten Polizeikorps Verstärkung durch Polizeileute aus Schaffhausen, Thurgau, Graubünden, Liechtenstein und der Stadt St. Gallen. Damit suchen im Raum Oberbüren mehr als 100 Personen nach Ylenia. Die Ermittler geben bekannt, dass die DNA-Spuren auf Ylenias gefundenen Gegenständen von Von Aesch stammen. Zudem seien die Kleider des Mädchens in seinem Rucksack gefunden worden. (mow/ap) |
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