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USA und Iran beraten in Bagdad über Sicherheit im Irak | USA und Iran beraten in Bagdad über Sicherheit im Irak |
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| Written by News Editor | |
| Monday, 06 August 2007 | |
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Bagdad (Reuters) - Die USA und der Iran haben in Bagdad erstmals auf Expertenebene über die Sicherheitslage im Irak gesprochen. Nach Angaben der US-Botschaft leiteten irakische Vertreter das Treffen am Montag. Die neue Kommission war bei der jüngsten Verhandlungsrunde am 24. Juli auf Botschafterebene beschlossen worden und soll unter anderem ermitteln, woher die Extremisten im Irak Unterstützung erhalten. Die USA werfen der Regierung in Teheran unter anderem vor, schiitische Milizen im Irak zu unterstützen. Der Iran macht dagegen den Einmarsch der US-Truppen 2003 für die Gewalt in seinem Nachbarland verantwortlich. Wie dringlich die Sicherheitsprobleme im Irak sind, unterstrich ein nun bekannt gewordener Untersuchungsbericht des US-Kongresses. Demnach sind rund 200.000 für die irakischen Sicherheitskräfte bestimmte Sturmgewehre und Pistolen verschwunden. Das Verteidigungsministerium habe die Spur der Waffen verloren. Die USA hatten die Waffen der irakischen Armee und Polizei 2004 und 2005 zur Verfügung gestellt. Auch kugelsichere Westen und Helme würden vermisst. In dem Bericht wurden Befürchtungen laut, die Kalaschnikows und Handfeuerwaffen könnten in die Hände von Aufständischen gelangen. Unterdessen hielt die Gewalt im Irak unvermindert an: Extremisten töteten bei einem Bombenanschlag in der nordirakischen Stadt Tal Afar nach Polizeiangaben am Montag mindestens 28 Menschen. 50 weitere seien verletzt worden. Die Explosion zerstörte etwa zehn Häuser. Den Angaben zufolge hatten die Attentäter den Sprengsatz in einem Lkw deponiert. Bei Anschlägen in Bagdad kamen acht Menschen ums Leben. In der Stadt Bakuba fand die Polizei über Nacht 60 verweste Leichen, in Bagdad 18 Tote. Angesichts der tiefen Spaltung der irakischen Gesellschaft zeigte sich US-Verteidigungsminister Robert Gates enttäuscht von den führenden Politikern des Golfstaats. Die Parlamentarier hätten nicht in den Sommerurlaub gehen dürfen, sagte Gates am Sonntag im Fernsehsender NBC. Während die US-Soldaten im Kampf versuchten, Zeit für eine Einigung unter den zerstrittenen Politikern zu gewinnen, halte das Parlament im August keine Sitzungen ab. "Ich habe gesagt: Jeden Tag, den wir für Euch erkaufen, erkaufen wir mit amerikanischem Blut. Die Idee, dass Ihr in Urlaub geht, ist inakzeptabel." |
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