News
International News
Hamid Karsai überrascht George W. Bush mit Iran-Lob | Hamid Karsai überrascht George W. Bush mit Iran-Lob |
|
|
|
| Written by News Editor | |
| Monday, 06 August 2007 | |
|
Washington - Der afghanische Präsident Hamid Karsai ist am gestrigen Sonntag zu Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush in den USA eingetroffen. Gemeinsam beraten die beiden Staatschefs über die angespannte Sicherheitslage in Afghanistan. Al-Qaida droht unterdessen mit weiteren Anschlägen.
Der afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sorgte bereits im Vorfeld seines Besuches in den USA für Aufsehen. In einem Interview mit dem Fernsehsender CNN, lobte der afghanische Präsident den Iran in höchsten Tönen: „Iran hat Afghanistan unterstützt, im Friedensprozess, im Kampf gegen den Terror und gegen die Drogen“. Sein Gastgeber ist da ganz anderer Meinung. Der Iran - ein Mitglied der „Achse des Bösen“, gilt als größtes Sicherheitsrisiko im Nahen Osten. Der jahrelange diplomatische Stillstand zwischen dem Iran und den USA wurde erst im Mai dieses Jahres durchbrochen, um gemeinsam mit dem Iran über eine Eindämmung der Gewalt im Irak zu ratschlagen. Trotz dieser zaghaften Annäherungsversuche, bleibt die Bushregierung skeptisch. Verteidigungsminister Robert Gates betonte, der Iran spiele in Afghanistan ein falsches Spiel. Schließlich unterstütze die iranische Regierung die Taliban, die eine Kampagne von Anschlägen und Geiselnahmen gegen die Regierung Karsais führe. Der Besuch Karsais ist auch vor dem Hintergrund der Geiselnahmen in Afghanistan zu sehen. Karsai versicherte den USA, dass die Regierung alles in ihrer Macht stehende unternehmen würde, um die 21 entführten Südkoreaner freizubekommen. Die Geiseln wurden von den Taliban am 19. Juli in der afghanischen Provinz Ghasni verschleppt, zwei von ihnen wurden angesichts verstrichener Ultimaten hingerichtet. Karsai betonte dennoch wie wichtig es sei, den Extremisten weiterhin keine Zugeständnisse zu machen, ansonsten ermutige man die schrecklichen Geiselnahmen und den Terrorismus. Die Sicherheitslage im eigenen Land, sieht Karsai alles andere als optimistisch. In den vergangenen zwei Jahren habe sie sich „definitiv verschlechtert“, erklärte der 50-Jährige. Auch in der misslungenen Suche nach al-Qaida-Chef Osama bin Laden sieht das afghanische Staatsoberhaupt einen herben Rückschlag. Karsai schloss allerdings aus, dass sich Bin Laden noch in Afghanistan befindet. Bin Ladens Anhänger sind in Afghanistan allerdings aktiver denn je. Den US-Besuch des afghanischen Präsidenten sieht die Terrororganisation nun als geeigneten Anlass mit Anschlägen zu drohen. In einer am Sonntag via Internet veröffentlichten Videobotschaft warnt ein al-Qaida Mitglied, US-Diplomaten und Botschaften müssten sich in den USA, Afghanistan und Irak auf Attentate einstellen. Der Verfasser der Botschaft ist der zum Islam übergetretene US-Bürger Adam Gadahn. Alle Einrichtungen, von denen die „Aggressionen gegen Afghanistan und den Irak“ ausgingen, seien „legitime Ziele“, betont Gadahn. Der Mann wird in den USA wegen Hochverrat gesucht, wahrscheinlich ist er in Pakistan untergetaucht. Neben der Drohung, ist auf dem über einstündigen Band die Videoanimation eines Selbstmordanschlags in Pakistan zu sehen. Bei dem Attentat im März 2006 kam der Diplomat David Foy ums Leben. Zwar kann die Echtheit des Videos bislang noch nicht bestätigt werden, das Video trägt allerdings das Logo der Medienabteilung von al-Qaida. (ld) |
| < Prev | Next > |
|---|
| Home |
| Live |
| Lebanon News |
| World News |
| Entertainment |
| News |
| Arcade |
| Biographies |
| Blog |
| Photo Gallery |
| Mobile |
| Chat |
| Links |
| About us |
| Contact us |