|
USA fordern Entschuldigung für „Trostfrauen“ |
|
|
|
|
Written by News Editor
|
|
Tuesday, 31 July 2007 |

Lebanon news, Lebanese radio
station , world news, music, discover Lebanon, visit Beirut, Radio sawt
Beirut
Book Hotels to
Lebanon and the middle east , Europe, America for a very cheap prices
Mobile contents, ring
tones, games, wallpapers , backgrounds and more..
|
Das US-Repräsentantenhaus hat Japan zu einer Entschuldigung wegen der Zwangsprostitution tausender Frauen im Zweiten Weltkrieg aufgefordert. Japan reagierte mit Unverständnis.
In einer per Akklamation verabschiedeten Resolution forderten die Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses am Montag die japanische Regierung zu einer „unmissverständlichen Entschuldigung“ auf. Die Vorsitzende Nancy Pelosi sprach von einer „starken Erklärung im Dienste der Menschenrechte“. Mehr als 50 Jahre nach Kriegsende habe Tokio noch immer keine deutliche Entschuldigung für die so genannten Trostfrauen geäußert. Dies sei umso enttäuschender, als Japan ein enger Verbündeter der USA sei. Abe zweifelt an Schuld der Japaner
Die Resolution stieß in Japan auf Widerspruch. Regierungssprecher Yasuhisa Shiozaki sagte, die Verabschiedung der Resolution sei „bedauerlich“. Japan habe die Frage der „Trostfrauen“ bereits ernsthaft behandelt. Im vergangenen Jahrhundert habe es „viele Menschenrechtsverstöße“ gegeben. Japan wolle dazu beitragen, dass das 21. Jahrhundert ein „wunderbares Jahrhundert“ ohne Menschenrechtsverstöße werde. Ministerpräsident Shinzo Abe, der für sein konservatives Geschichtsverständnis bekannt ist, hatte Anfang des Jahres in Zweifel gezogen, dass es Hinweise dafür gebe, dass die kaiserliche Armee direkt in die Zwangsprostitution während des Kriegs verwickelt gewesen sei.
200 000 Frauen zur Prostitution gezwungen
Opfer der Zwangsprostitution sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International begrüßten die Resolution. Der Koreanische Rat vom Militär zur Sexsklaverei missbrauchter Frauen forderte Japan auf, die Resolution unverzüglich anzuerkennen und die Verantwortung zu tragen. Amnesty International bezeichnete die Entschließung als seit langem überfällig.
Historikern zufolge zwangen die japanischen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs bis zu 200 000 Frauen zur Zwangsprostitution in Militärbordelle. Diese „Trostfrauen“ stammten überwiegend aus Korea und China. Die meisten Schadenersatz-Klagen von Opfern gegen Japan wurden bislang abgelehnt. |