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Bulgariens Präsident begnadigt Krankenschwestern | Bulgariens Präsident begnadigt Krankenschwestern |
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| Written by News Editor | |
| Tuesday, 24 July 2007 | |
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Nach ihrer Landung in Sofia hat Bulgariens Präsident Georgi Parwanow die fünf in Lybien verurteilten Krankenschwestern und den Arzt palästinensischer Abstammung begnadigt. Eine Initiative der französischen First Lady Cécilia Sarkozy hatte die Ausreise der Inhaftierten möglich gemacht.
Sarkozy und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner hatten am Sonntag in Tripolis mit dem libyschen Staatschef Muammar al Gaddafi über die "unverzügliche Überstellung" der sechs Inhaftierten in ihre Heimat gesprochen. Benita Ferrero-Waldner stellte der libyschen Regierung am Dienstag eine Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen in Aussicht. Die Ausreise der Gefangenen "wird den Weg für neue und vertiefte Beziehungen zwischen der EU und Libyen frei machen", sagte die EU-Kommissarin laut einer in Brüssel veröffentlichten Pressemitteilung. Libyen hatte den acht Jahre lang Inhaftierten vorgeworfen, in einem Krankenhaus Hunderte Kinder absichtlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Experten hatten dies allerdings bezweifelt und die schlechte Hygiene in der Klinik als vermutlichen Grund für die Infektionen genannt. Die Todesurteile wurden in der vergangenen Woche in lebenslange Haftstrafen umgewandelt, nachdem die betroffenen Familien eine Entschädigung erhalten hatten. Anwälten zufolge wurde für jedes infizierte Kind 1 Mio. $ (rund 725.000 Euro) gezahlt. Bulgarien beantragte danach die Auslieferung der Gefangenen. |
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