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Stationen des Aids-Prozesses | Stationen des Aids-Prozesses |
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| Written by News Editor | |
| Tuesday, 24 July 2007 | |
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Acht Jahre der Ungewissheit: Anfang 1999 wurden die fünf bulgarischen Krankenschwestern und der Arzt in Libyen festgenommen, schon kurz nach Eröffnung des Prozesses wird die Todesstrafe gefordert. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse. 16. Februar 1999: Tripolis gibt die Festnahme mehrerer am Krankenhaus von Benghasi beschäftigter Krankenschwestern bekannt 7. Februar 2000: Der Prozess gegen fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt wird eröffnet. Der Arzt erhält im Juni 2007 die bulgarische Staatsbürgerschaft 2. Juni: Sofia teilt mit, die Krankenschwestern seien bei den Ermittlungen nach eigener Aussage gefoltert worden 16. Juni: Für die sechs Angeklagten, die auf nicht schuldig plädieren, wird die Todesstrafe gefordert 17. Februar 2002: Ein Gericht in Libyens Hauptstadt Tripolis gibt den Fall wegen Mangels an Beweisen für den Vorwurf vorsätzlicher Tötung an die Staatsanwaltschaft zurück 3. Juni: Die Staatsanwaltschaft hält an dem Vorwurf "Auslösen einer Epidemie" fest und bringt ein neues Verfahren auf den Weg 26. August: Die Anklagekammer in Benghasi überweist den Fall an ein Strafgericht der Stadt. Drei der Angeklagten geben an, sie seien zu Schuldgeständnissen gezwungen worden 8. Juli 2003: Der Prozess wird wieder aufgenommen 3. September: Ein französischer und ein italienischer Experte sagen als Zeugen aus, die Verbreitung des Aids-Virus in dem Krankenhaus resultiere aus schlechten Hygiene-Bedingungen 6. Mai 2004: Die Krankenschwestern und der Arzt werden zum Tode verurteilt. Sie gehen in Berufung 25. Dezember 2005: Das Oberste Gericht nimmt die Berufung an 11. Mai 2006: Ein neuer Prozess wird in Tripolis eröffnet 19. Dezember: Das Gericht bestätigt die Todesstrafe 17. Februar 2007: Die Verurteilten legen erneut Berufung ein 20. Juni: Der Staatsanwalt fordert eine Bestätigung der Todesstrafe 10. Juli: Die Gaddafi-Stiftung gibt bekannt, dass die Opferfamilien finanzielle Entschädigungen akzeptiert haben 11. Juli: Das Oberste Gericht bestätigt die Todesstrafe 17. Juli: Der Oberste Justizrat Libyens wandelt die Todesstrafen in lebenslange Haftstrafen um. Bulgarien kündigt an, umgehend die Auslieferung der sechs zu beantragen 19. Juli: Bulgarien beantragt die Ausreise der Krankenschwestern und des Arztes 24. Juli: Die fünf Krankenschwestern und der Arzt kehren nach Bulgarien zurück und werden umgehend von Präsident Georgi Parwanow Begnadigt hen/AFP |
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