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USA und Iran beraten über Zukunft des Irak | USA und Iran beraten über Zukunft des Irak |
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| Written by News Editor | |
| Monday, 23 July 2007 | |
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Zum ersten Mal seit Mai treffen sich die Botschafter der beiden Staaten am Dienstag. Ziel ist eine Stabilisierung des kriegsgebeutelten Irak. Die USA und der Iran setzen ihre Gespräche über die Sicherheitslage im Irak am Dienstag in Bagdad fort. Dies meldete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA. Bereits Ende Mai hatten sich die Botschafter beider Länder im Irak getroffen. Es war der erste direkte diplomatische Kontakt seit 27 Jahren. Dabei wurde geplant, die Konsultationen monatlich weiter zu führen, was die USA jedoch bisher unterließen. Der Grund dürfte die Verärgerung über die mangelnde Kooperation Teherans bei der Stabilisierung des Nachbarlandes sein. Die USA beschuldigen den Iran, Aufständische im Irak zu unterstützen, was die Regierung in Teheran zurückweist. Der Gewalt im Irak fielen am Montag erneut mindestens 38 Menschen zum Opfer. In dem überwiegend von Schiiten bewohnten Bagdader Stadtteil Karrada explodierten binnen einer halben Stunde drei Autobomben. Dabei kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Ein weiterer Anschlag 120 Kilometer westlich der Hauptstadt richtete sich gegen eine irakische Patrouille. Die Explosion einer Bombe am Straßenrand tötete den Behörden zufolge fünf Soldaten. Nahe der iranischen Grenze griffen Bewaffnete einen Konvoi mit Gütern für Großmärkte in Bagdad an, dabei wurden fünf Menschen getötet und drei weitere verschleppt, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 3600 US-Soldaten gefallenAuch die US-Streitkräfte mussten am Montag Verluste hinnehmen. Drei Soldaten kamen am Wochenende in Bagdad und südlich der Hauptstadt bei Bombenanschlägen ums Leben. Ein weiterer Soldat wurde bei Kämpfen in der Provinz Anbar getötet. Seit Beginn des Krieges im März 2003 sind damit laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AP schon mindestens 3.636 US-Soldaten im Irak getötet worden. Indes hat das Sondertribunal für Verbrechen des Saddam-Regimes neue Anschuldigungen gegen den ehemaligen irakischen Außenminister Tarek Aziz erhoben. Generalstaatsanwalt Jafar al-Mussawi erklärte am Montag, Aziz werde für seine Beteiligung an der Niederschlagung des Schiiten-Aufstandes von 1991 und an der Mordkampagne gegen schiitische Geistliche angeklagt. Außerdem seien nun neue Beweismittel aufgetaucht, die belegten, dass er an der Ermordung des schiitischen Großayatollah Mohammed Sadek al-Sadr im Jahr 1999 beteiligt gewesen sei. Aziz' Anwalt bezweifelte die Echtheit der Dokumente. Der frühere irakische Außenminister und Vizepremier wird derzeit in einem US-Militärkrankenhaus behandelt. Aziz hatte sich 2003 freiwillig der US-Armee gestellt. (APA/Red.) |
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