News
International News
Taliban bekräftigen Tod beider Geiseln | Taliban bekräftigen Tod beider Geiseln |
|
|
|
| Written by News Editor | |
| Sunday, 22 July 2007 | |
|
Im afghanischen Geiseldrama rund um die beiden deutschen Entführten will man die Hoffnung nicht aufgeben. Entgegen wiederholter Erklärungen der Geiselnehmer soll einer der beiden Ingenieure noch am Leben sein.
In Afghanistan haben die radikal-islamischen Taliban am Sonntag erneut bekräftigt, ihre beiden deutschen Geiseln getötet zu haben. "Die Taliban können sagen, wo sich die Leichen der beiden Deutschen befinden", teilte Taliban- Sprecher Qari Yousef Ahmadi mit. Wenn die deutsche Regierung die Toten bergen wolle, würden die Taliban sie bedingungslos herausgeben. Die Leiche einer der beiden deutschen Entführten wurde am Sonntag gefunden. Der Verbleib der restlichen Geiseln, darunter fünf aus Afghanistan stammende, ist noch unklar. Angeblich Schusswunde am KopfDie Leiche der am Sonntag in Afghanistan gefundenen deutschen Geisel ist mit einer Schusswunde am Kopf aufgefunden worden. Dies verlautete aus afghanischen Sicherheitskräften. Die Leiche habe "eine Schusswunde am Kopf", sagte ein hochrangiger Mitarbeiter der Sicherheitskräfte, der nicht namentlich genannt werden wollte. Er konnte nicht sagen, ob die Wunde der Geisel vor oder nach dem Tod zugefügt wurde. Polizeichef dementiert LeichenfundFür Verwirrung sorgt die darauffolgende Aussage des Polizeichefs von Wardak. Dieser weist Medienberichte zurück, er habe den Fund der Leiche einer deutschen Geisel bekannt gegeben. "Ich haben niemanden gesagt, dass die Leiche gefunden wurde", dementiert Maslum. Schicksal zweiter Geisel unklarDas Schicksal der zweiten deutschen Geisel war zunächst weiter unklar. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte am Samstagabend gesagt, eine der deutschen Geiseln sei tot, sie sei allerdings offenbar nicht umgebracht worden, sondern den Strapazen der Geiselhaft erlegen. Bei den beiden Deutschen handelt es sich offenbar um Ingenieure eines in Kabul ansässigen Unternehmens Entführer forderten TruppenabzugDie beiden Deutschen waren am Mittwoch in der Provinz Wardak verschleppt worden. Es handelt sich offenbar um Ingenieure, die nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin Mitarbeiter eines in Kabul ansässigen Unternehmens waren. Ihre Entführer hatten Deutschland am Freitag ultimativ aufgefordert, seine Truppen aus Afghanistan abzuziehen, was die deutsche Kanzlerin Angela Merkel strikt zurückwies. In der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF sind etwa 3000 deutsche Soldaten im Einsatz. |
| < Prev | Next > |
|---|
| Home |
| Live |
| Lebanon News |
| World News |
| Entertainment |
| News |
| Arcade |
| Biographies |
| Blog |
| Photo Gallery |
| Mobile |
| Chat |
| Links |
| About us |
| Contact us |