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Zehntausend verbringen Nacht in Notunterkünften | Zehntausend verbringen Nacht in Notunterkünften |
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| Written by News Editor | |
| Tuesday, 17 July 2007 | |
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Kashiwazaki (RPO). Nach dem schweren Erdbeben in Japan suchen die Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Mehr als 1000 Polizisten und Feuerwehrleute durchwühlen in der besonders stark betroffenen Region Niigata bei teils strömendem Regen die Trümmer. Mehr als zehntausend Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften. Die Zahl der Todesopfer stieg derweil auf neun. Ein Mensch wurde noch vermisst. 450 Soldaten und sieben Marineschiffe wurden in die Region entsandt, um bei der Versorgung der Obdachlosen zu helfen. Die Region wurde von dutzenden Nachbeben erschüttert. Bei dem Beben der Stärke 6,8 auf der Richterskala, das am Montagmorgen die Präfekturen Niigata und Nagano auf der Insel Honshu erschüttert hatte, wurden nach Behördenangaben rund 340 Gebäude zerstört. Hunderte weitere wurden den Angaben zufolge beschädigt. Mehr als 1000 Menschen wurden verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. In dem Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa brach ein Brand aus, nach Angaben der Betreiber lief "eine kleine Menge" radioaktiven Wassers aus. Die vier Reaktoren der Anlage wurden nach dem Beben automatisch heruntergefahren. Ein zweites Beben ereignete sich am Montagabend in der Region um Kyoto. Auf dem Meer vor der Japan benachbarten Insel Taiwan gab es nach Angaben des dortigen Wetterbüros am Dienstagmorgen ein Seebeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala. Über Schäden war zunächst nichts bekannt. Die Behörden rechneten nicht mit einem Tsunami. |
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