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Libanon: Kriegsgräuel bleiben ungesühnt | Libanon: Kriegsgräuel bleiben ungesühnt |
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| Written by News Editor | |
| Friday, 13 July 2007 | |
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Ein Jahr nach dem Krieg zwischen Israel und dem Libanon leben Kinder in der ständigen Angst, von Streubomben getötet zu werden. Ein Jahr nach dem Libanon-Krieg, bei dem mehr als 1.200 Libanesen und mehr als 160 Israelis ums Leben kamen, hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) die Straflosigkeit der Verantwortlichen beklagt. "In diesem Krieg haben beide Konfliktparteien das Kriegsrecht verletzt, aber ein ganzes Jahr später ist noch niemand zur Rechenschaft gezogen worden", heißt es in einer Erklärung der Organisation. Weder Israel noch der Libanon hätten die im Krieg begangenen Verbrechen aufgeklärt. Der 34-tägige Krieg begann nach der Entführung zweier israelischer Soldaten am 12. Juli 2006. ai fordert UntersuchungenEbenso wirft die Menschenrechtsorganisation amnesty international den beiden Ländern vor, mögliche Kriegsverbrechen zu ignorieren. Die Vereinten Nationen müssten deshalb eine Untersuchungskommission einrichten, forderte amnesty. Scharfe StreubombenUNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, macht auf die weiterhin schwierige Lage der libanesischen Kinder aufmerksam. Die Mädchen und Buben leiden unter Angst und Unsicherheit, die durch Gewaltakte immer wieder neu geschürt werden. Schätzungsweise eine Million nicht explodierter Teile von Streubomben ("Cluster Bomb"), die während des Krieges abgeworfen wurden, sind eine ständige Gefahr. Israel weist Anschuldigungen zurückIsrael hatte den Einsatz von Streumunition verteidigt und bekräftigt, die Waffen nur gemäß dem Völkerrecht eingesetzt zu haben. Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" hatte Israel dagegen vorgeworfen, es habe die Bomben auch in zivilen Gegenden eingesetzt. Streu- und Splitterbomben werden für Angriffe auf gepanzerte Einheiten verwendet, die Bomben detonieren in der Luft und verteilen ihre Sprengkörper über ein weites Gebiet. Laut Schätzungen der UNO explodieren etwa zehn Prozent der Munition nicht sofort. |
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