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CHRONLOGIE: Die Entführung Hannelore Krauses |
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Written by News Editor
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Wednesday, 11 July 2007 |

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Hamburg - Mehr als fünf Monate wurde Hannelore Krause im Irak festgehalten. Ihr Sohn Sinan befindet sich noch in Geiselhaft. Eine Chronologie der Ereignisse:
6. Februar 2007: Die mit einem irakischen Professor verheiratete Deutsche und ihr Sohn werden aus ihrer Wohnung in Bagdad verschleppt. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes nimmt seine Arbeit auf. Fünf Tage später berichtet die "Berliner Morgenpost" erstmals über den Fall.
16. Februar: Zu den Geiseln gibt es laut "Spiegel" telefonischen Kontakt über ein Familienmitglied in Deutschland.
10. März: Die Entführer fordern in einem Video auf einer Islamisten-Internetseite, dass die Bundeswehr binnen zehn Tagen aus Afghanistan abziehen soll. Unter Tränen bittet Krause Kanzlerin Angela Merkel um Hilfe. In einem zweiten Video drohen Islamisten mit Anschlägen in Deutschland, falls die Forderung nicht erfüllt wird.
14. März: In einer Videobotschaft appelliert Bundespräsident Horst Köhler an die Entführer, die Geiseln sofort freizulassen.
16. März: Krauses Ehemann und ihre Schwiegertochter rufen die Geiselnehmer auf, ihre Opfer "mit Respekt und Ehre" zu behandeln.
18. März: Der Islamrat für Deutschland fordert die sofortige Freilassung der Geiseln.
19. März: Der irakische Vizepräsident Tarek al-Haschimi wendet sich mit einem Appell an die Kidnapper.
20. März: Das Ultimatum verstreicht. Von Entführern und Geiseln fehlt weiterhin jede Spur.
26. März: Bei Razzien gegen Terroristen und kriminelle Banden sucht die irakische Armee in Bagdad auch die deutschen Geiseln - ohne Erfolg.
2. April: Die Entführer fordern per Video erneut den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan binnen zehn Tagen, sonst würden die Geiseln getötet. Krause fleht, die Forderungen zu erfüllen.
10. Juli: Hannelore Krause wird freigelassen. Einen Tag später informiert Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Öffentlichkeit. (dpa) |