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IAEA sendet Atominspektoren nach Nordkorea |
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Written by News Editor
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Tuesday, 10 July 2007 |


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Wien - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat grünes Licht für die Entsendung von Inspektoren nach Nordkorea gegeben. Dies verlautete aus Diplomatenkreisen in Wien.
Die Inspektoren sollen den Abbau des nordkoreanischen militärischen Atomprogramms überwachen, hiess es weiter. Die letzten IAEA-Inspektoren waren 2002 von dem kommunistischen Land ausgewiesen worden. Der Gouverneursrat der Atomenergiebehörde entsprach mit der Entscheidung einer Bitte des IAEA-Vorsitzenden Mohamed el Baradei. Im Mittelpunkt steht die Schliessung des Atomreaktors von Yongbyon, in dem atomwaffenfähiges Plutonium produziert wird.
Warten auf Einladung
Die IAEA wartet nun noch auf die offizielle Einladung Nordkoreas für die Inspektoren. Das Land hatte am Freitag versichert, die Schliessung von Yongbyon in Betracht zu ziehen, sobald die erste der versprochenen Heizöllieferungen angekommen sei. Ein mulitlaterales Abkommen vom Februar sichert Nordkorea 50 000 Tonnen Heizöl für die Schliessung des Atomreaktors zu. 900 000 Tonnen Öl sollen nach der «vollständigen Deaktivierung» Yongbyons und anderer Atomanlagen im Land folgen. Südkorea will am Donnerstag das erste Öl liefern. |