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Keine Einigkeit in Kosovo-Frage |
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Written by News Editor
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Tuesday, 10 July 2007 |


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Die Beratungen im Uno-Sicherheitsrat über den künftigen völkerrechtlichen Status Kosovos kommen nicht vom Fleck. Die USA fordern nun eine Lösung binnen anderthalb Wochen.
«Wir werden mit unseren Kollegen daran arbeiten, noch diese Woche eine Resolution zu präsentieren», sagte Zalmay Khalizad, der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen. Über diese müssten die 15 Uno-Sicherheitsratsmitglieder dann nächste Woche befinden.
Die USA haben dem Rat gemeinsam mit Grossbritannien und Frankreich bereits drei Resolutionsentwürfe für eine Unabhängigkeit Kosovos unter internationaler Aufsicht vorgelegt – erfolglos.
Russland lehnt unabhängigen Kosovo ab
Die Vetomacht Russland lehnt eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz ab. Khalizad forderte Russland gestern auf, sich im Streit um den künftigen Kosovo-Status zu bewegen. Washington sei bereit, Belgrad und Pristina mehr Zeit für Verhandlungen über eine kontrollierte Unabhängigkeit Kosovos zu geben. Im Gegenzug müsse die russische Regierung «einen Schritt in die richtige Richtung machen».
Der chinesische Uno-Botschafter Wang Guangya sagte, es herrsche weiterhin Uneinigkeit in der Kosovo-Frage. «Wir brauchen mehr Zeit, um die Unstimmigkeiten im Rat und die Unstimmigkeiten in der Region zu überbrücken», sagte er.
Belgrad weigert sich, die Kontrolle über die überwiegend von ethnischen Albanern bewohnte südserbische Provinz aufzugeben und wird dabei von seinem traditionellen Verbündeten Russland unterstützt. (mow/sda) |