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Messerstecherei, Verletzte und zu viel Alkohol PDF Print E-mail



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Written by News Editor   
Sunday, 08 July 2007
Auf dem Areal des Zürcher Volksfestes am Utoquai kam es gestern zu einer Messerstecherei. Zwei junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren trugen Verletzungen davon. Die Polizei registrierte mehr Straftaten als in der ersten Festnacht – nicht zuletzt infolge Trunkenheit. Die Zürcher Stadtpolizei wurde nach eigenen Angaben kurz vor 23 Uhr zu zwei verletzten Personen an das Utoquai gerufen. Vor Ort fanden die Beamten zwei junge Männer, die Stichverletzungen am Oberkörper aufwiesen. Laut ersten Ermittlungen waren die beiden Betroffenen kurz zuvor von einer Gruppe von etwa 10 Personen grundlos attackiert worden. Nachdem die unbekannten Täter zuerst geschlagen und getreten hatten, setzte einer von ihnen plötzlich eine Stichwaffe ein und verletzte die jungen Männer. Daraufhin flüchteten die Täter in Richtung Tiefenbrunnen. Die beiden Opfer wurden umgehend in ein Spital eingeliefert. Alkoholkonsum und viele Straftaten Im Vergleich zur ersten Nacht des Züri Fäscht musste die Stadtpolizei Zürich mehr Einsätze leisten. Vor allem in der zweiten Nachthälfte zeigten sich bei einzelnen Festbesuchenden die Auswirkungen von übermässigem Alkoholkonsum in Form von Diebstählen und anderen Straftaten. Es habe viel mehr Pöbeleien und Schlägereien gegeben, sagte Polizeisprecherin Judith Hödl; meist habe man es mit Betrunkenen zu tun gehabt. Auch Patrick Mauron, Sprecher von Schutz und Rettung, berichtete von mehr Einsätzen als in der ausgesprochen friedlichen ersten Festnacht. Die Patientenzahlen in der zweiten Nacht waren dreimal so hoch wie in der ersten Mehr als 360 Verletzte behandelt Von Freitagabend bis heute Vormittag wurden laut Mauron 364 Personen mit Bagatellverletzungen in einem der vier Sanitätsposten auf dem Festgelände versorgt. Im allgemeinen ging es um Schnittwunden, Schürfungen, Prellungen, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme. 44 Patientinnen und Patienten wurden zur Untersuchung in Spitäler gebracht. Trunkenheit als Problem beim Fest Mauron bestätigte, dass häufig Alkohol im Spiel war. 43 Personen hätten so viel getrunken, dass sie ärztlicher Betreuung bedurften. Drei wurden wegen übermässigen Drogenkonsums behandelt. Im Verhältnis zur Besucherzahl liegen diese Zahlen laut Mauron durchaus im Rahmen. Wie der OK-Robert Kaeser sagte, lag die Gesamt-Besucherzahl bis zum heutigen Morgen bei 1,9 Millionen. Nachdem in der ersten Nacht rund 700’000 Menschen vor Ort gewesen waren, drängten sich in der vergangenen Nacht 1,2 Millionen Menschen auf dem Festgelände. (raa/sda
 

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