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110 Kinder bei Segel-Regatta gekentert | 110 Kinder bei Segel-Regatta gekentert |
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| Written by News Editor | |
| Friday, 06 July 2007 | |
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Bei einer Segelregatta vor Irland sind mehr als 100 Kinder ins Meer gerissen worden. In einer großangelegten Rettungsaktion wurden alle gerettet.
Drama bei der Segelregatta: Mehr als 100 Kinder sind am Donnerstag bei einer Sturmböe vor der Ostküste Irlands mit ihren Booten gekentert und mussten aus dem kalten Meer gerettet werden. Mindestens 14 Kinder und ein Erwachsener wurden nach Angaben des irischen Fernsehsenders RTE ins Krankenhaus gebracht. Mehr als 80 Segler wurden an der Unglücksstelle behandelt, ernste Verletzungen gab es jedoch nicht, berichteten die Rettungskräfte. Die rund 90 kleinen Boote waren vor der Küste südlich der irischen Hauptstadt Dublin unterwegs, als das Wetter plötzlich umschwang. Die meisten der jungen Wassersportler, alle im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, erlitten einen Schock und Unterkühlungen. Die Kinder hätten Schwimmwesten getragen, berichtete RTE. «Niemand war in Lebensgefahr. Die meisten wurden wegen möglicher Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht», sagte ein Sprecher der Rettungskräfte der «Irish Times». «Zum Glück wurde eine größere Tragödie verhindert», sagte demnach die irische Staatspräsidentin Mary McAleese. Erste Berichte, wonach 20 Kinder vermisst wurden, bestätigten sich nicht. Die Boote waren etwa einen Kilometer vor dem Fährhafen Dun Laoghaire unterwegs, als das Wetter um 14.00 Uhr (Ortszeit) innerhalb weniger Sekunden schlechter wurde. Augenzeugen sagten, es habe eine Sturmwarnung gegeben, die aber niemand ernst genommen hatte. «Das Wetter war so ruhig, alle dachten, die Warnung sei übertrieben», sagte die junge Seglerin Emma Cooney (13). Erste Berichte, wonach alle 90 Boote kenterten, wurden nicht bestätigt. Eine größere Rettungsaktion unter anderem mit Booten der Marine und einem Hubschrauber war sofort im Gange. Die Krankenhäuser in der Region Dublin wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Nach Angaben der Rettungsdienste waren 32 Krankenwagen an der Unglücksstelle. Feuerwehr und Polizei eilten herbei. «Ambulanzen sind an der Küste und behandeln die Kinder, die ins Wasser gefallen und extrem unterkühlt sind», sagte ein Sprecher der Küstenwache. Nach Angaben der «Irish Times» hatten mehr als 200 Menschen von vier verschiedenen Segelclubs an der Junior-Regatta teilgenommen. Die Gegend rund um den Hafen wurde gesperrt. Es kam zu chaotischen Szenen, berichteten Augenzeugen. Auch ein Doppeldeckerbus soll nach Angaben der «Irish Times» Verletzte ins Krankenhaus gebracht haben. «Es war beängstigend, und wir haben alle um Hilfe gerufen», sagte Sian Kneafsey (12). Ein Sprecher des Hafens in Dun Laoghaire sagte, an dem Nachmittag sei ein Wind mit 28 Knoten gegangen. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Der Hafen ist einer der größten des Landes. Von ihm legen viele Fähren nach Großbritannien ab. (dpa) |
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