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Freisprüche im Mordfall Roberto Calvi | Freisprüche im Mordfall Roberto Calvi |
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| Written by News Editor | |
| Thursday, 07 June 2007 | |
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Fast 25 Jahre nach dem mysteriösen Tod des italienischen Bankiers Roberto Calvi unter einer Themsebrücke in London hat ein römisches Gericht die fünf Angeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für vier lebenslange Haft wegen Beihilfe zum Mord gefordert. Für eine fünfte Angeklagte hatte sie Freispruch beantragt. Der Prozess um den Tod von Calvi, dem Medien enge Beziehungen zum Vatikan ( «Bankier Gottes «) nachsagten, hatte am 6. Oktober 2005 begonnen. Den Angeklagten Pippo Calo ( «Kassierer der Mafia «) und vier weiteren Verdächtigen wurden Verbindungen zur Mafia und der Mord an Calvi vorgeworfen. Der Fall gilt als eines der dunkelsten Kapitel der italienischen Kriminalgeschichte. Calvi, Chef des Mailänder Kreditinstituts Banco Ambrosiano, war am 18. Juni 1982 erhängt unter der Blackfriars Bridge in London aufgefunden worden. Er hatte sich zuvor in undurchsichtige Finanztransaktionen mit der Vatikanbank IOR, der umstrittenen Geheimloge P2 und der Mafia verstrickt. Dabei verschwanden zwischen 1972 und 1981 mehr als 1,3 Mrd. US-Dollar. In der Folge war Calvi über Österreich nach Grossbritannien geflüchtet. Die römische Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass er von drei italienischen Unterweltlern ermordet wurde. Calvi war seinerzeit zunächst vor seinem Tod mehrere Tage lang spurlos verschwunden, angeblich hatte er eine Tasche mit belastenden Unterlagen über hohe italienische Politiker bei sich.
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