Die schweren Kämpfe zwischen Armee und Extremisten im Nordlibanon haben sich auf den Süden des Landes ausgeweitet. Im Flüchtlingslager Ein el Hilweh nahe Sidon lieferten sich Soldaten und islamistische Militante heftige Gefechte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Kämpfe hätten bereits zwei Soldaten das Leben gekostet, dutzende Familien seien aus dem Lager geflüchtet. Über Opfer auf Seiten der islamistischen Gruppe Dschund al Scham wurde nichts bekannt. Auslöser der Gewalt waren Angriffe der Militanten auf libanesische Truppen, die vor dem palästinensischen Lager stationiert sind.
Der somalische Ministerpräsident Ali Mohamed Gedi hat den Anschlag eines Selbstmordattentäters auf sein Haus unverletzt überlebt. Der Regierungschef sei an einen sicheren Platz gebracht worden, teilte ein Sprecher der Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Mogadischu mit. Bei dem Bombenanschlag seien mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Der spanische Geheimdienst CNI und die spanische Polizei haben vor möglichen neuen Terroranschlägen der baskischen Untergrundorganisation ETA gewarnt. Wie die Madrider Zeitung El País am Montag berichtete, gehen die Sicherheitsbehörden übereinstimmend davon aus, dass die Separatisten zu einer Wiederaufnahme ihrer terroristischen Aktivitäten entschlossen seien. Neue Anschläge stünden möglicherweise unmittelbar bevor. Die Polizei halte es für das Wahrscheinlichste, dass die ETA einen großen, spektakulären Anschlag ohne Opfer plane, schrieb das Blatt.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Israel gewarnt, der Countdown bis zum Zusammenbruch des Landes habe bereits begonnen. "So Gott will, werden wir bald den Kollaps dieses Regimes sehen", sagte Ahmadinedschad. Israel werde sich den Kräften der Palästinenser und der libanesischen Nation beugen müssen, rief er seinen Anhängern bei einer Veranstaltung zum 18. Todestag von Revolutionsführer Ajatollah Khomeini zu. Ahmadinedschad lehnte zugleich ein Einlenken im Atomstreit mit dem Westen scharf ab.






















