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Glückskette zahlte letztes Jahr 120 Millionen aus |
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Written by News Editor
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Monday, 04 June 2007 |
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Beirut
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Die Glückskette hat letztes Jahr Hilfe für 120 Millionen Franken finanziert. Die Spendeneinnahmen machten im katastrophenarmen Jahr 2006 nur einen Bruchteil des Vorjahres aus, wie dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht des humanitären Sammelsystems der Schweizer Medien zu entnehmen ist.
(ap) Die Hilfsgelder flossen in 247 Projekte von 28 Hilfswerken in 31 Ländern. Der Löwenanteil von 81 Millionen Franken wurde für die Tsunami-Hilfe eingesetzt. 22,5 Millionen Franken zahlte die Glückskette zu Gunsten der Unwetter-Geschädigten vom Sommer 2005 in der Schweiz aus. 4,3 Millionen Franken erhielten Opfer des schweren Erdbebens in Kaschmir. Für die langfristige Unterstützung von Ausbildungs-, Gesundheits- und Ernährungsprojekten der Kinderhilfe wurden 2,7 Millionen Franken eingesetzt. 1,2 Millionen Franken zahlte die Glückskette ausserdem im Zuge der Sozialhilfe für Einzelpersonen in der Schweiz an knapp 3.000 Menschen in der Schweiz aus. Im Jubiläumsjahr des 60-jährigen Bestehens der Glückskette ereigneten sich kaum grössere Katastrophen, so dass kein nationaler Sammeltag nötig wurde. Bei Spendenaufrufen für Darfur, das Erdbeben auf Java und die Kinderhilfe in Libanon kamen gut sieben Millionen Franken zusammen, was von der Glückskette als eher bescheiden, aber vergleichbar mit früheren Sammlungen dieser Art bezeichnet wird. Im Vorjahr hatte die Glückskette nach dem Tsunami einen Spendenrekord von über 272 Millionen Franken verzeichnet. |