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Flüchtlingscamp unter Dauerfeuer - Hubschrauber im Einsatz | Flüchtlingscamp unter Dauerfeuer - Hubschrauber im Einsatz |
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| Written by News Editor | |
| Sunday, 03 June 2007 | |
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Die libanesischen Streitkräfte haben ihre heftigen Attacken gegen die Miliz Fatah al-Islam im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Barid fortgesetzt. Ministerpräsident Siniora forderte die Kapitulation der islamistischen Kämpfer - die aber denken nicht an Aufgabe. Tripoli - Der schwere Beschuss von Stellungen der radikalen Islamistischen in dem Flüchtlingslager hielt auch heute an. Dabei setzen die libanesischen Streitkräfte erstmals einen Hubschrauber ein. Der Helikopter nahm Gebiete in der Nähe der Küste unter Maschinengewehrfeuer und feuerte zwei Luft-Boden-Raketen ab. Beobachter vermuteten, dass damit Kämpfern der Miliz der Fluchtweg über das Mittelmeer abgeschnitten werden sollte. Panzer nahmen die oberen Stockwerke von Gebäuden unter Beschuss, wo Heckenschützen Stellung bezogen hatten. Rauch stieg auf. Wie aus Armeekreisen verlautete, habe eine "zweite Phase" in dem Einsatz gegen die Kämpfer der Fatah al-Islam begonnen, die sich in dem Lager verschanzt haben. Dabei würden die in den vergangenen Tagen von den Islamisten eingenommenen Gebäude am Rande des Camps systematisch mit Artillerie beschossen, um auch letzte Kämpfer zu vertreiben. Ministerpräsident Fuad Siniora sagte, etwa 250 Mitglieder von Fatah al-Islam hielten sich noch in dem Lager auf. Er sagte den
Der Miliz-Kommandeur Abu Hureira lehnte in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur AP eine Kapitulation ab. Man habe einen Teil im Norden des Lagers "taktisch evakuiert", sagte er. Die Moral der Kämpfer sei hoch, man werde sich niemals ergeben. Nach seinen Angaben zerstörten seine Kämpfer heute einen libanesischen Panzer. In den vergangenen zwei Tagen habe es in seiner Truppe zwei Verwundete gegeben. Ein Sprecher der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) sagte, bei dem andauernden Beschuss seien 17 Menschen verletzt und 400 Häuser zerstört worden. In dem Lager halten sich weiterhin tausende Flüchtlinge auf. Palästinenser versuchten, die Kämpfer der Miliz zu isolieren, indem sie Häuser verriegelten und Viertel verbarrikadierten. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen wurden heute bei den Kämpfen vier Soldaten getötet und zehn verwundet. Gestern waren zwei Soldaten getötet und zehn verwundet worden. Die Fatah al-Islam habe Dutzende von Kämpfern verloren. Die Armee erklärte, Kämpfer bezögen Stellung in Moscheen und bei humanitären Hilfsorganisationen und lagerten dort Waffen. Die verbliebenen Bewohner würden als menschliche Schutzschilde missbraucht. Die Streitkräfte zielten jedoch nur auf die bewaffneten Kämpfer. Aus Sicherheitskreisen verlautete, das Lager und umliegende Gestern waren Panzer in das Palästinenserlager bei Tripoli im Norden des Libanon eingedrungen und hatten die schwersten Gefechte seit Beginn der Kämpfe vor zwei Wochen ausgelöst. Die Lage in dem Lager war unklar. Journalisten wurden in weitem Umkreis vom Kampfgebiet fern gehalten. kai/AP/dpa |
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